Der Keuschhof (Spiegelhof)
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1377 - 1379
1391 ward der Vertrag durch Papst Bonifaz IX (1389-1404) bestätigt. Mathias von Spiegel verkaufte 1379 den Ordensbrüdern auch sein Erbe Irgang für 1200 Gulden. Durch Erwerb eines Erbes Rathspütz wurde es möglich, dem Klostergut und den Gebäuden eine größere Ausdehnung zu geben. 1900
(entnommen „Die Gemeinde Lövenich“- Im Spiegel der Geschichte, Hans Clemens, 1975) |
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Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek Braugasse 12 (1855: Nr. 37; Nr.60) Denkmal Keu(s)chhof (Spiegelhof) um 1860
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1960 - 1975
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1975 – 1982
Seiner Vision „ein Hotel zu betreiben“ kam Hans-Hubert Ende der Siebziger Jahre näher, als er den Besichtungstermin im Gut Keuchhof wahrnahm. Der Bauernhof wurde von der Erbengemeinschaft Felten zum Verkauf angeboten, bewirtschaftet von Wilhelm Pirig. 1980 ging der Gut Keuchhof in den Besitz der Familie Christian, Helene, Hans-Hubert und Anneliese über. Parallel zur Windsor-Stube starteten zunächst die Umbauarbeiten des unter Denkmalschutz stehenden fränkischen Gutshof. Der Umbau begann im Herrenhaus, in dem 22 Hotelzimmer entstehen sollten. Am 07. Dezember 1982 feierten die Stammgäste und die Familie Baggeler ihren Abschied aus der Windsor-Stube, die von Agis Alfirev als erster Pächter übernommen wurde. Unter neuem Namen, Sion-Stube, wurde das Lokal unter Leitung wechselnden Pächter weiterbetrieben, bis 2002 der Besitz an die Familie NG folgte.
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Kölner-Stadt-Anzeiger – Nr. 80/ KW 2 Herrenhaus eines der ältesten großen Bauernhöfen in Lövenich zum Hotel umgebautChronik berichtet von den Rittern Alte, große Häuser und Gehöfte, früher Wohn- und Arbeitsplatz vielköpfiger Familien, sind heute oft nur noch zu erhalten, wenn man andere Funktion für sie finden kann: die „alte Schule“ in Widdersdorf zum Beispiel wurde zum Jugendzentrum, eine Lövenicher Jugendstilvilla soll zum „Wohnpark“ werden – der Keuchhof an der Moltkestraße, einer der großen Bauernhöfe Lövenichs, wurde zum Hotel. Der Keuchhof, in alten Urkunden auch Keuschhof geschrieben, wurde, so eine Chronik, im Jahre 1377 mit 400 Morgen Acker an den Ordensoberen der Johanniter-Ritter verkauft. Über die folgenden Jahrhunderte sagt die Chronik nichts, bis sie wieder für erwähnenswert hält, dass das Herrenhaus an die Familie Röllgen fiel. Die Hebamme Agnes Röllgen, 1877 geboren und 1955 gestorben, wohnte dort, die „Storchentante“ von Lövenich und Umgebung, „eine energische und hilfsbereite Frau“ heißt es weiter, die zwischen 5000 und 6000 Kindern auf die Welt geholfen habe. Vor drei Jahren übernahm die Familie Baggeler das rund 6000 Quadratmeter große Anwesen, bei dem sich um den Innenhof Herrenhaus, Pferde- und Schweinestall, Scheune und andere Nebengebäude gruppieren. Ihr Plan war, ein Hotel dort einzurichten, das sich von den „genormten Baukästen“ moderner Hotelbauten individuell unterscheide. Der Landwirt, der seit einem halben Jahrhundert den Hof bewirtschaftet, soll dort auch noch weiter bleiben, so dass zum Teil die ursprüngliche Nutzung des Gehöfts vorerst erhalten bleibt. Bei der Umgestaltung des Herrenhauses hatte aber erst einmal der Stadtkonservator ein Wort mitzureden: die Außenfassade samt der Fensteraufteilung musste erhalten bleiben, ein Stuckornament an der Decke durfte nicht zerstört werden. Kamin gebautIm gleichen Raum mussten Pilaster, „Schein-Säulen“ mit Blattkapitellen, erhalten bleiben – statt zweier Zimmer wurde daraus der Aufenthaltsraum, um die Schmucksäulen eine Art Kamin gebaut. Auch die Fenster im Dach mussten über denen des ersten Geschosses liegen – eine Forderung, die die Zimmereinteilung erschwerte, wobei noch die Schwierigkeit bestand, die Nasszellen der Bäder übereinander anzuordnen. So sind im Dachgeschoss alle Zimmer verschieden geschnitten, kaum eins hat einen rechteckigen Grundriss. Die starken Balken der Dachkonstruktion laufen noch unter den schrägen Wänden, und im kleinsten der Zimmer steht das Bett unter der Dachschräge: eigentlich kein guter Aufenthalt für Leute, die in kleinen Räumen leicht an Platzangst leiden. „Aber viele wollen gerade hier wohnen“ meint Hotelier Hans-Hubert Baggeler, „gerade der individuelle Zuschnitt spricht die Leute an“. Bisher sind zwanzig Zimmer ausgebaut, dazu Aufenthalt- und Frühstückszimmer. Wirtschaftsräume, alles in Eigenarbeit. „Es war manchmal schwierig, den Schnitt der Räume den Anforderungen anzupassen“ meinte Baggeler, wechselnde Deckenhöhen brachten weitere Schwierigkeiten. Nach und nach sollen auch noch in anderen Gebäudeteilen Zimmer und die Privatwohnung der Hoteliers eingerichtet werden, der Hof, auf dem jetzt noch die landwirtschaftlichen Maschinen abgestellt sind, soll ansprechender gestaltet werden. Nur auf den Zustand des völlig verfallenen Fachwerkhäuschen vor der Hofmauer hat Baggeler keinen Einfluss, der „Schandfleck“ gehört nicht zum Besitz.
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1983 – 1990![]() ![]() ![]()
Zwei Generationen sind die Gründer des Unternehmens Baggeler: Christian und Helene, Sohn Hans-Hubert und seine Frau Annelie gründeten die GBR Baggeler. Gemeinsam bauten sie den unter Denkmalschutz stehenden fränkischen Gutshof von 1980 bis 1993 um, dabei blieben die Grundmauern der Gebäude erhalten. Am 14. Januar 1983 eröffneten Hans-Hubert und Annelie Baggeler das im Herrenhaus entstandene Hotel mit zwanzig Zimmern. Es folgten in den kommenden Jahren der Ostflügel mit 12 Einzelzimmern und dem sogenannten Fußball-Trakt mit zwei Einzelzimmern, acht Twin-Zimmern, einem Doppelzimmer und einem Aufenthaltsraum. In dieser Zeit des Aufbaus machte Hans-Hubert Baggeler die Hotel-Nachtdienste und organisierte sämtliche Baugenehmigungen für den weiteren Ausbau. Christian Baggeler hielt die Bauaufsicht der anderen Gebäude fest in seiner Hand. Annelie Baggeler versorgte die Gäste mit Frühstück, teilte sich mit ihrem Mann die Zimmerreservierung und übernahm mit Schwiegermutter Helene angefangen von den Reinigungsarbeiten bis hin zum Mangeln der Bettwäsche den Housekeeping-Bereich. Mit der ständig wachsenden Anzahl der Stammgäste, wuchs auch der Mitarbeiterstamm merklich an. 1986 wurde dem Hotel gegenüberliegenden Gebäude das Restaurant „Zur Scheune“ mit Außengastronomie unter der Leitung von Herrn Eugen Roth eröffnet. In der ersten und zweiten Etage etablierte sich der Fitness-Club von Heide Ecker-Rosendahl. Ebenfalls auf dieser Etage wurde die IFS-Physiotherapiepraxis von Klaus Breitung, Harald Ernst und Harald Buck geführt, die besonders die Basketballmannschaften betreuten. Die dritte Etage wurde als Ausstellungsraum für sportmedizinische Geräte der Firma Norsk von Otto Ulshöfer genutzt. Die Software-Firma Nordmann hatte ihr Büro nebenan. Entstanden in diesen Jahren sind ebenso die fünf Einfamilienhäuser und gegen Ende der achtziger Jahre wurde der Innenhof gepflastert. Kurz vor dem Tod von Christian Baggeler, 1989, entschied sich die Familie zur Erweiterung der Gebäude neben der Hofeinfahrt und bauten mit aufwendigen Schlemmarbeiten das Fachwerkhaus, zu einem Café um. |
Die vielfältigen Ausbau- und Gestaltungsfragen wurden bereits im Vorfeld mit dem Architekten G.G. Goergen und dem Stadtkonservator abgeklärt, da das GUT KEUCHHOF in der Denkmalschutzliste der Stadt Köln verzeichnet ist. Besonders anzumerken ist, dass die hier gewählte Umnutzung einer alten fränkischen Hofanlage – besonders die der Scheune- die erste dieser Art im Raume Köln darstellt. Im April 1986 wurde mit dem Umbau des alten Scheuentraktes begonnen. Hier bestanden besondere Schwierigkeiten während der Bauphase darin, dass die Außenmauern und weitere ursprüngliche Bausubstanzen soweit als möglich erhalten werden sollten. Hierdurch wurden u.a. erhebliche Unterfangungsmaßnahmen im Bereich der unzureichend gegründeten alten Außenmauern notwendig. Dies wurde des Weiteren durch die verschiedenen Höhenlagen in der alten Tenne, im Gelände und im Biergarten erschwert. Im Zuge des Baugeschehens mussten Balken, Fachwerke und Binder teilweise aus Stabilitätsgründen im Objekt verbleiben. Teilweise wurden sie jedoch im Zuge der fortschreitenden Arbeiten entfernt. Sichergestellte Balken aus der alten Scheune wurden in Bereichen der Restauration zu konstruktiven und raumgestalterischen Zwecken eingesetzt, um hier dem Gast ein wenig „Scheuencharakter“ zu vermitteln. Außer der Gastronomie sind im Bauteil der alten Scheune der Fitness-Club Heide Rosendahl und ein Rehabilitationscenter (med. Behandlungen, Bäder etc.) untergebracht. Wir wollten hoffen, dass diese Umbaumaßen und das gewählte Konzept der neuen Nutzung dieser alten fränkischen Hofanlage für den Gast ansprechend ist und er sich wohl fühlt – und trotz alledem nicht zuviel vom Eigencharakter dieser alten Hofanlage verloren gegangen ist. Eigentümer der Hofanlage – und somit gesamtverantwortlich für die Umgestaltung und Nutzung des KEUCHHOFS ist die GBR Baggeler & Baggeler. Im Juni 1987 Ihre Familie Baggeler sen. & jun. |
1990 - 1999
1995 schließlich wurde dieser helle Raum vom „Höfchen“ als Veranstaltungsraum umgebaut und genutzt. Frau Doris Röhrig-Werker, die ihre Kosmetikbehandlungen bis dahin in den Räumlichkeiten des Fitness-Clubs von Frau Heide Ecker-Rosendahl hatte, erweiterte ihr Angebot in der dritten Etage des Hauses und neben kosmetischen Behandlungen ergänzte jetzt im Sommer 1997 Ayurveda und Thalasso das Kosmetikinstitut. 1997 wechselten auch die Pächter des Restaurant Scheune und des Sportstudios. Beide Etagen wurden aufwendig renoviert und im August ´97 öffnete das Restaurant „Zur Scheune“ unter der Leitung von Annelie Baggeler und das Fitness-Studio „Christians Studio“ geführt von Tochter Sandra Baggeler ihre neuen Türen. Das beliebte Restaurant „Im Höfchen“ mit Außengastronomie betrieb Hans-Hubert Baggeler bis zu seinem frühen und plötzlichen Herztod 1999.
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2000 - 2004
Im September 2001 übernahmen Falko und Nicole Fuhrmann das Fitness-Studio und integrierten dieses in ihr Konzept des Fuhrmann-Fitness-Unternehmens. Im Sommer 2002 ging das Restaurant „Zur Scheune“ in den Besitz der Firma Lütticke & Tschierschnitz (L&T) über. Nach aufwendiger Umbauphase eröffneten die Pächter Spann und Conzen im Oktober 2002 das Brauhaus „Em Keuchhof“. Im Sommer 2004 erfolgte der Pächterwechsel des Brauhauses an die Familie Eugen Roth. Im April 2003 wurde der ZeitRaum als erster Seminarraum eröffnet. Durch die Renovierung des bisherigen Kosmetik-Institutes folgte im September die Erweiterung des Seminarbereichs durch den KreativRaum. Und schon Mitte Oktober hatte die Akademie für Systemisches Coaching, ascoach - gegründet von Dr. Phil. Klaus D. Biedermann, ihren festen Sitz im Tagungs- und Seminarzentrum Gut Keuchhof sowie die DGCO, Deutsche Gesellschaft für ganzheitliches Coaching. Ende Januar 2004 kam als dritter Seminarraum der VisionsRaum hinzu und so entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit das ergänzende Konzept des Hotel Landhaus Gut Keuchhof.
Hotelgäste![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
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2005
Am 08.Mai 2005 eröffneten Can und Elke Baytaroglu das Café Bellini. Das Café wurde neu eingerichtet und das gastronomische Angebot mit hausgebackenem Kuchen, Snacks und Mittagsgerichten verfeinert. Parallel zum Café Bellini betreibt Ehepaar Baytaroglu das Restaurant Olive in Köln-Lövenich.
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2006Seit dem 6. Januar 2006 heißt das Restaurant "Im Höfchen" nun "Ristorante Olive"!
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2007Im Frühjahr 2007 verkauften wir das Hotel Landhaus Gut Keuchhof. Unter der Leitung von Herrn Roth wird seit dem 01.05.2007 das Hotel familiär weitergeführt. „Wir bedanken uns bei unseren Gästen und Stammgästen für 24 Jahre Treue! Unser Dank gilt vor allem unseren langjährigen und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern!“ Herzlichst, Ihre Familie Baggeler Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten entsteht auf der ersten Etage des ehemaligen „Scheuengebäudes“ nun das SeminarZentrum Gut Keuchhof, welches am 17. August seine Eröffnung feiert. Die 6 Tagungs- und Seminarräume werden unter der Leitung Sandra Baggeler geführt.
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2008Am 07.06.2008 wird das SeminarZentrum Gut Keuchhof, zehn Monate nach Eröffnung, beim „13. Grand-Prix der Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ in München zur Fünftbesten Tagungsstätte vom Freizeitverlag Landsberg ausgezeichnet. Als Newcomer direkt mit einer hervorragenden Platzierung einzusteigen, ist nach Aussage des Veranstalters erstmalig dem SeminarZentrum gelungen! Im gleichen Jahr steigt Christian Baggeler in das Familienunternehmen mit ein. Mit 22 Jahren eröffnet er am 17.07.2008 das Café Gut Keuchhof unter seiner Leitung. Das Café wurde kernsaniert und nach Christians Vorstellungen modern gestaltet und gleichzeitig wurde der Charakter des Fachwerkhauses erhalten.
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2009Am 17.05.2009 wurde der 14. Grand Prix ebenfalls im Sofitel München verliehen: Bei seiner zweiten Teilnahme am begehrten Award in der Tagungsbranche, konnte sich das SeminarZentrum in der Kategorie C „reine Tagungsstätte“ auf Platz 4 verbessern!
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2010Beim 15. Grand Prix am 06.02.2010 in Stuttgart wurde das SeminarZentrum zur Zweitbesten Tagungsstätte Deutschlands 2010/2011 ausgezeichnet. Das Comeback des Jahres fweierte Christian Baggeler mit der Neueröffnung seines Restaurants Im Höfchen am 15.05.2010. Nach 11 Jahren führt er damit die familiäre Tradition erfolgreich mit kölschen Humor und auf seine eigene Art fort. Gefeiert wurde in diesem Jahr auch das zweijährige Jubiläum des Cafés im Juli und im August das dreijährige vom SeminarZentrum Gut Keuchhof.
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2011Das Café Gut Keuchhof von Christian feierte seinen dritten Geburtstag und das Restaurant Im Höfchen seinen Ersten!
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201211.02.2012 wurde das SeminarZentrum Gut Keuchhof vom Freizeit-Verlag Landsberg zur besten Tagungsstätte Deutschlands ausgezeichnet. |











